DJ Charts August 2023

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Makeba - Jains (Um-)weg auf die Dancefloors dieser Welt

Kennt jemand noch Miriam Makeba, die mit "Pata Pata" schon in den 1960er Jahren zur "Mamma Afrika" wurde? Sicher, aber für viele Musikfans der Social-Media-Generation ist sie bestimmt kein Begriff mehr. Und doch geht die französische Sängerin Jain mit ihrer Hommage "Makeba" gerade viral durch die Decke. Warum das gerade so erwähnenswert ist? Es zeigt, wie wirksam die neuen Mechanismen von Tiktok, Instagram, YouTube und Co. sind. Inzwischen gibt's mehr als 220 Millionen Klicks auf YouTube, während der Songs in irgendwelchen sogenannten "offiziellen Charts", welche Quelle man auch immer sucht, nahezu gar keine Rolle spielt. Und auch nie spielte. Denn immerhin hat Jain diesen Song schon 2015 veröffentlicht. Und er blieb lange unter der Wahrnehmungsgrenze. Kein Radiosong, keine großangelegte Marketingkampagne durch irgendein berühmtes Plattenlabel. Und dann kam Tiktok. Irgendwelche Influencer begannen damit ihre Posts mit "Makeba" zu unterlegen. Das blieb im Ohr. Und das machte Schule. Irgendwann gehörte es, im wahrsten Sinne, zum "guten Ton", Instagram und Co. Videos mit dem Song zu vertonen. So entsteht manchmal ein phänomenales Eigenleben. Und ein 220 Millionen-Hype, der eigentlich aktuell auf keiner Party fehlen darf. Denn ohne Zweifel: Der Song trägt auch seinen Teil dazu bei, schließlich kommt er mit einem Beat daher, der Spaß macht und der tanzbar ist.

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